10.05.2018 in Politik

Trump - und was tun wir?

 

Ein Gespräch mit Erhard Eppler im April über Antipolitiker und die Würde des Politischen

Die demokratischen Institutionen der USA haben nicht die Kraft, einen »selbstverliebten Größenwahnsinnigen« wie Donald Trump zu zähmen oder abzusetzen. Recht hat bei ihm der Stärkere. »Politik« ist für diesen »Frankenstein des Neoliberalismus« ein Schimpfwort.
Radikale Marktlogik
"Es ist nicht zu erwarten, dass sich der selbstverliebte,die Politik verachtende Donald Trump ändere und sich den "Regeln einer Präsidentschaft" unterwerfe.  Ich glaube, dass wir in einer sehr gefährlichen und besonders schwierigen Zeit leben", sagte Erhard Eppler.
Trump sei ein äußerst geschickter Demagoge. Er habe nie politisch, sondern stets ökonomisch gedacht und stehe für die Herrschaft des Geldes, für einen ausgeprägten Marktradikalismus. Statt Politik mache er "Deals". Europa und Deutschland sind für ihn Konkurrenten, keine Bündnispartner.
"Unsere Gesellschaft in Europa muss politisch wach werden", bemerkte Eppler unter lang anhaltendem Applaus.

 

Andreas Stoch MdL

SPD-KV-Heidenheim

Neues aus dem Land

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.