Trump - und was tun wir?

Veröffentlicht am 10.05.2018 in Politik

Ein Gespräch mit Erhard Eppler im April über Antipolitiker und die Würde des Politischen

Die demokratischen Institutionen der USA haben nicht die Kraft, einen »selbstverliebten Größenwahnsinnigen« wie Donald Trump zu zähmen oder abzusetzen. Recht hat bei ihm der Stärkere. »Politik« ist für diesen »Frankenstein des Neoliberalismus« ein Schimpfwort.
Radikale Marktlogik
"Es ist nicht zu erwarten, dass sich der selbstverliebte,die Politik verachtende Donald Trump ändere und sich den "Regeln einer Präsidentschaft" unterwerfe.  Ich glaube, dass wir in einer sehr gefährlichen und besonders schwierigen Zeit leben", sagte Erhard Eppler.
Trump sei ein äußerst geschickter Demagoge. Er habe nie politisch, sondern stets ökonomisch gedacht und stehe für die Herrschaft des Geldes, für einen ausgeprägten Marktradikalismus. Statt Politik mache er "Deals". Europa und Deutschland sind für ihn Konkurrenten, keine Bündnispartner.
"Unsere Gesellschaft in Europa muss politisch wach werden", bemerkte Eppler unter lang anhaltendem Applaus.

 

 

Andreas Stoch MdL

SPD-KV-Heidenheim

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