Wahlbezirk 6: SPD wählt öffentlich Kreistagskandidaten

Veröffentlicht am 26.01.2014 in Kreisverband

Drei Ortsvereine wählen
In einer gemeinsamen Versammlung bestimmten die Mitglieder der SPD-Ortsvereine Dischingen, Nieder- stotzingen und Sontheim-Brenz die Kandidatenliste für die Kreistagswahl am 25. Mai 2014.
Nach einer kurzen Diskussionsrunde wählten die Anwesenden die vorgeschlagene Liste mit hoher Zustimmung für den Wahlbezirk 6 bei der Kreistagswahl.

Das Bild zeigt die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten von links nach rechts: Uwe Waldmann, Dunstelkingen; Reiner Lindenmayer, Sontheim; Ursula Hegele, Niederstotzingen; Elisabeth Lahmeyer, Sontheim; Erwin Resch, Sontheim und Stephan Feil aus Niederstotzingen.

Sehr zufrieden zeigte sich der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Willi Häfele bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung der Ortsvereine Sontheim-Brenz, Niederstotzingen und Dischingen im FV-Vereinsheim in Sontheim: „Mit den nominierten Kandidatinnen und Kandidaten ist die SPD im Wahlkreis 6 gut aufgestellt und kann auch in Zukunft eine erfolgreiche Arbeit zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger leisten“.
Willi Häfele, der nach 35 Jahren aus dem Kreistag ausscheiden wird, stellte zunächst die wichtigsten Aufgaben des Kreisparlaments und die Ziele der SPD vor: Der Landkreis Heidenheim muss ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben, in dem sich die Sozialdemokraten für Arbeitsplatzsicherung und qualifizierte Ausbildungsplätze, eine effektive Wirtschaftsförderung und nachhaltigen Tourismus einsetzen. Der kreiseigene Abfallwirtschaftsbetrieb muss einen dezentralen bürgernahen Service bieten mit bezahlbaren, gerechten Gebühren. Unterstützt wird von der SPD auch ein kreisweites Klimaschutzkonzept und eine eigene Energieagentur. Beim Ausbau der Infrastruktur müssen Landkreis, Kommunen und regionale Wirtschaft gemeinsam eine Strategie zur Umsetzung des Brenzbahnausbaus entwickeln und die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen schaffen. Sowohl beim ÖPNV als auch beim Ausbau des kreisweiten Radwegenetzes müssen Lücken bei der Anbindung über die Kreisgrenzen hinaus (z.B. Niederstotzingen – Günzburg) geschlossen werden. Im Rahmen der Bildungsreform des Landes fordert die SPD eine gemeinsame kreisweite Schulentwicklungsplanung.
Nach einer Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten wurde dann die gemeinsame Liste der drei Ortsvereine gewählt, die von Stephan Feil (Niederstotzingen) angeführt wird. Auf den weiteren Plätzen folgen Elisabeth Lahmeyer (Sontheim), Reiner Lindenmayer (Sontheim), Ursula Hegele (Niederstotzingen), Uwe Waldmann (Dischingen) und Erwin Resch (Sontheim).

Bericht: Theodor Feil, Niederstotzingen

 

Andreas Stoch MdL

SPD-KV-Heidenheim

Neues aus dem Land

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

Laut Presseberichten plant der Volkswagen-Konzernvorstand, die Produktion am Audi-Standort Neckarsulm bis zum Jahr 2034 einzustellen. Einem internen Strategiepapier des VW-Vorstands zufolge steht der Standort neben den Werken in Emden, Zwickau und Hannover auf der Streichliste des Konzerns.

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteiligen.

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.