Politischer Aschermittwoch mit Nicolas Fink MdL

Veröffentlicht am 17.02.2026 in Wahlkreis

 

Politischer Aschermittwoch mit Nicolas Fink MdL

Der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Esslingen wies  gleich am Anfang seiner Ausführungen darauf hin, dass es nur noch etwas mehr als zwei Wochen bis zur Wahl sind – „jetzt beginnt die entscheidende Phase. In den letzten Wochen zählen keine Umfragen und kein Personenkult, sondern klare Haltung und starke Inhalte“, bemerkte er entschieden.  

Politik für alle

Die SPD kämpft mit voller Überzeugung für das, was wirklich zählt: Politik für die Menschen. „Lasst uns mit voller Energie deutlich machen, warum es eine starke SPD Baden-Württemberg im nächsten Landtag braucht. Jetzt heißt es Präsenz zeigen, überzeugen und gemeinsam alles geben!“  

Handeln - Probleme nicht aussitzen

Nicolas Fink gab zu bedenken, seit zehn Jahren regieren Grüne und CDU, zwei konservative Parteien in Baden-Württemberg. Sie haben das Land verwaltet, aber nicht vorangebracht.  Als Beispiel nannte er die hohen Kitagebühren, den Unterrichtsausfall, bei dem unsere Kinder den Preis zahlen und er beklagte die zu wenigen und teuren Wohnungen in Baden-Württemberg.


Keine Freizeitmenschen

Aus seinem eigenen Umfeld konnte er berichten: Viele Menschen arbeiten hart und machen nicht „blau“ und reduzieren ihre Stunden nicht aus „Lifestyle“-Gründen, sondern weil sie Kinder betreuen, Eltern pflegen oder aus ihren persönlichen Lebensumständen heraus. Und: „Die SPD sorgt dafür, dass Menschen, die mehr arbeiten wollen, das auch tun können, z.B. durch zuverlässige Angebote zur Kinderbetreuung und Pflege“.


Standort- und Arbeitsplatzsicherung

Weiter stellte der Abgeordnete fest: Unsere stark exportorientierte Wirtschaft, vor allem die Auto- und Zulieferbranche, steht vor enormen Umbrüchen.

Daraus folgerte er: „Ich bin durchaus für mehr Flexibilität auf dem Weg hin zu einer emissionsfreien Mobilität, aber das darf kein Freibrief für verheerende Kahlschläge bei der Beschäftigung in den betroffenen Branchen sein. 

Gemeinsam mit den Gewerkschaften wird die SPD für die Standort- und Arbeitsplatzsicherung in Baden-Württemberg kämpfen. Denn der Erhalt von Arbeitsplätzen ist ein zentraler Garant für den sozia-

len Frieden in unserem Land. Dazu braucht es eine Landesregierung die handelt, denn die Menschen  brauchen Jobsicherheit“.

Für seinen Ausführungen wurde Nicolas Fink mit viel Beifall bedacht und als Präsent der drei Ortsvereine wurde ihm ein Geschenkkorb mit heimischen Produkten überreicht, das er dankend annahm und versicherte, er werde gerne wiederkommen.

 

Andreas Stoch MdL

SPD-KV-Heidenheim

Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.