Gelungene Radtour mit Minister Stoch

Veröffentlicht am 25.09.2014 in Kommunalpolitik

Zu einer kommunalen Radtour des SPD-Ortsvereins Sontheim-Brenz konnte der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion und Kreisrat Reiner Lindenmayer neben Mitgliedern und interessierten Bürgern auch Andreas Stoch begrüßen. Der Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg freute sich, dass dieser Termin zustande kam und interessierte sich besonders für die aktuell diskutierten Themen in Sontheim, Brenz und Bergenweiler. 

Bürger warten auf Seniorenheim
„Wir müssen die Lebensbedingungen im ländlichen Raum weiter verbessern und Infrastruktur weiter ausbauen damit Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden“, meinte der mit Sontheim gut vertraute Stoch mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung. Passend dazu war die erste Haltestation der Radtour in der Schillerstraße, wo auf einer größeren freien Fläche ein Seniorenpflegeheim geplant ist. Mit dem Arbeiter Samariter Bund (ASB) sei bereits ein Bauherr und ein Betreiber gefunden, erläuterte Lindenmayer. Eigentlich sollte der Bau auch bereits beginnen, doch bautechnische Probleme mit dem Untergrund würden das gesamte Projekt verteuern und verzögern. Die SPD-Gemeinderatsfraktion unterstütze das Seniorenpflegeheim aber nach wie vor ausdrücklich und versuche auch, das Verfahren zu beschleunigen. Die Nachfrage nach entsprechenden Pflegeplätzen am Ort sei da.

Weiter radelte die Gruppe dann über den Röhm-Kreisverkehr in die Straße „Am Meilenstein“, wo man über das neue Baugebiet „Weiherbraike“ diskutierte. Mit dem Beschluss zur Neuaufstellung eines Bebauungsplans hatte der Gemeinderat im April 2014 die Grundlage für das Baugebiet dort geschaffen. Zwischen „Am Meilenstein“ und der Ortsrandbebauung an der Christophstraße werden rund 30 neue Bauplätze entstehen. Die Gruppe diskutierte mit dem Minister die aktuelle Nachfragesituation nach Wohn- und Gewerbebauplätzen, bevor man weiterfuhr über die gerade im Bau befindliche Osttangente. Hier, so berichteten die mitfahrenden Gemeinderäte, fehle noch die oberste Asphaltschicht. Außerdem müsse noch über die genaue Anbindung mit dem kreuzenden Weg nach Bächingen entschieden werden. „Die Straße liegt leider sehr hoch, was Wegkreuzungen für Radfahrer, Fußgänger und Landwirte schwieriger mache“, meinte Reiner Lindenmayer.

Aufwertung des Ortskerns
Andreas Stoch betonte die Bedeutung der Ost-Tangente für die Lebensqualität im gesamten Ort, denn man erwarte sich von der neuen Verbindungsstraße eine deutliche Entlastung des Ortskerns vom Schwerlastverkehr. „Insbesondere die Hauptstraße wird davon profitieren“, meinte ein Teilnehmer und hoffte auf eine gestalterische Aufwertung des Ortskerns im Zuge dessen. Über den Ortsteil Brenz, wo im Rahmen der Flurneuordnung ganz aktuell einige Feldwege neu asphaltiert wurden, ging es schließlich in den Ortsteil Bergenweiler. Die Gemeinderäte erläuterten, dass seit Jahren leider keine Fördermittel für eine umfassende Ortskernsanierung zur Verfügung gestellt würden. So sei auch die dringend notwendige Generalsanierung der Dorfstraße leider derzeit schwer realisierbar. Deshalb habe man dafür plädiert, wenigstens die gröbsten Schäden auf Gemeindekosten beseitigen zu lassen. Dies werde in Kürze in Angriff genommen. Gemeinderat Jürgen Mäck berichtete von den Planungen zum Lernort an der Brenz, bevor sich die Gruppe weiter zur Renaturierung der Brenz zwischen Bergenweiler und Hermaringen begab.

Ausbau der Brenzbahn
In diesem Zusammenhang kam man auch auf den Ausbau der Brenzbahn zu sprechen. „Der teilweise zweigleisige Ausbau der Brenzbahn wird nun sehr realistisch und wird auch bald beginnen müssen“, meinte Andreas Stoch, der darauf verwies dass die Maßnahme bis 2019 umgesetzt sein soll. Alt-Kreisrat Willi Häfele berichtete von den letzten Kreistagsbeschlüssen zur Brenzbahn hinsichtlich Taktung, geplanten Haltepunkten und den Anbindungen in Ulm und Aalen.

Nach der Tour bedankte sich Reiner Lindenmayer für das Interesse bei Andreas Stoch und den mitfahrenden Mitgliedern und Bürgern. „Es zeichnet einen guten Minister und Landtagsabgeordneten aus, wenn er sich regelmäßig vor Ort über die aktuellen Entwicklung informiert“, meinte eine Teilnehmerin.

 

Andreas Stoch MdL

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